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	<title>Münchner Waschkultur</title>
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		<title>Naturseife oder Flüssigseife – eine Frage der (Lebens-)Einstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 05:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Essen, beim Nachhause kommen oder nach der Gartenarbeit: Rund 10 bis 15 Mal am Tag waschen wir unsere Hände mit Seife. Aber welcher Art: Flüssig oder fest? Aus der Verpackung gespendet oder direkt zwischen den Handflächen aufgeschäumt? Ob ein traditionelles Seifenstück am Waschbeckenrand liegt oder dort ein Seifenspender steht – an dieser Frage scheiden sich die Seifengeister. Warum Münchner-Waschkultur.de – Alchemista Bohème auf Nachhaltigkeit und Naturseife setzt – eine Liebeserklärung an das feste Seifenstück. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://muenchner-waschkultur.de/naturseife-oder-fluessigseife-eine-frage-der-lebens-einstellung">Naturseife oder Flüssigseife – eine Frage der (Lebens-)Einstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://muenchner-waschkultur.de">Münchner Waschkultur</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Seifenkunst trifft sinnvollen Verbrauch</h2>
<p>Ob Hygiene oder Hautverträglichkeit, Umweltschutz oder Ästhetik: Die Diskussion um Fest- oder Flüssigseife konzentriert sich auf einige zentrale Aspekte. „Dabei verstehen wir uns nicht als Dogmatiker, sondern als Suchende“, sagt Sophia Wagner, Designerin und kreativer Kopf hinter den feinen Naturseifen von <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de.</a> „Wir wollen die Ästhetik von handgemachten Seifen in Einklang bringen mit dem sinnvollen Verbrauch von Ressourcen. Das ist der Anspruch, den wir an uns selbst und unsere Produkte haben.“</p>
<h2>Hygiene: Deine Keime? Keine Keime!</h2>
<p>„Iiiii, da kleben ja noch die Bakterien meines Vorgängers dran!“ – So oder so ähnlich lautet ein gängiger Vorbehalt gegenüber traditionellen Seifenstücken. Richtig ist: Eine Festseife wird immer gemeinschaftlich gebraucht und geht durch viele Hände. Sind die Nutzer einer klassischen Naturseife deshalb eher gefährdet, beim Händewaschen Bakterien oder Keime aufzuschnappen? Nein, sagen Experten. Schließlich besitzt Seife in der Regel einen ph-Wert zwischen 6 und 9. Und reagiert im Wasser alkalisch – Keime und Bakterien haben unter diesen Bedingungen wenig Überlebenschance.</p>
<p>Auf den Pumpventilen von Seifenspendern fühlen sich unerwünschte Begleiter hingegen sehr wohl. Und können den Nutzern von Flüssigseife schon einmal einen unangenehmen Nebeneffekt bescheren. Doch auch für Naturseifen-Fans gilt: „Die Seifenschalten am besten täglich reinigen“, empfiehlt Sophia Wagner. „So beugt man unerwünschten Keimen und Bakterien von Grund auf vor.“</p>
<h2>Umweltschonend: Naturseife kommt ohne Plastikverpackung aus</h2>
<p>Ein weiterer, wichtiger Aspekt in der Diskussion „Naturseife vs. Flüssigseife“ ist die Verpackung: Allein durch Duschgel-Verpackungen fallen jährlich 35.964 Tonnen Kunststoffmüll in Deutschland an. Rund 900 Müllfahrzeuge braucht es, um diese Mengen abzutransportieren. (Quelle: <a href="https://www.hoennetalimwandel.de/plastik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.hoennetalimwandel.de/plastik/</a>) Das zeigt, welchen enormen Effekt es hat, ob wir Seife flüssig aus dem Plastikspender pumpen oder ohne Umverpackung direkt vom Waschbeckenrand aus aufschäumen.</p>
<p>Natürlich wird auch eine Naturseife nicht „nackt“ geliefert. Damit sich Farbpigmente und Duftstoffe in der Seife halten, die Seifenoberfläche nicht verkratzt oder feucht wird, verpackt Münchner-Waschkultur.de seine Seifen in Papp-Schachteln oder in durchsichtigem Cellophan. Beide Verpackungsalternativen bestehen – im Gegensatz zum Plastikgehäuse von Flüssigseifen – aus nachwachsenden Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Tipp: Mehr Wissenswertes zum Thema Verpackung bei Münchner-Waschkultur.de gibt es übrigens <a href="https://muenchner-waschkultur.de/innen-hui-aussen-auch-warum-wir-auf-umweltfreundliche-verpackung-setzen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier.</a></p>
<h2>Nachhaltigkeit: Weniger ist mehr – in jeder Hinsicht</h2>
<p>Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Fest- und Flüssigseife ist der Verbrauch: Denn wer kennt das nicht? Man drück „auf die Tube“ im wahrsten Sinne des Wortes und heraus kommt eine riesige Portion Seife oder Shampoo. Viel mehr als wir eigentlich bräuchten, um die Haare zu waschen oder schmuddelige Kinderhände zu reinigen. Flüssigseifen verführen dazu, mehr Ressourcen als eigentlich nötig zu verbrauchen. Die Verpackung ist schnell leer. Wir müssen eine neue Plastikflasche mit Flüssigseife kaufen und es entsteht noch mehr Müll – ein wenig nachhaltiger Kreislauf.</p>
<p>„Unser Hebel auf dem Weg zu einer besseren Umweltverträglichkeit ist immer unser Konsum“, sagt Sophia Wagner. „Meine wichtigste Frage an mich selbst lautet: Wie kann ich meine Mengen sinnvoll reduzieren?“ Ein kritisches Hinterfragen, das sich auszahlt: „Ein dickes Seifenradl für die Dusche reicht für unsere vierköpfige Familie rund 5 Monate“ rechnet Sophia Wagner. „Da darf ich mir gar nicht vorstellen, wie viel Plastikmüll in der gleichen Zeit entsteht.“</p>
<h2>Sparsamer Konsum hat nichts mit Einschränken zu tun</h2>
<p>Doch egal ob schwer abbaubares Plastik oder nachwachsende Rohstoffe – „Beides sollten wir nicht in rauhen Mengen verbrauchen“, sagt Sophia Wagner. „Auch Kokosöl oder Zellstoff sind endlich. Wenn ich mir das bewusst mache, hat das nichts mit Einschränken zu tun, sondern mit einem nachhaltigen, sinnvollen Konsum.“</p>
<h2>Verträglichkeit – mit Haut und Haaren überzeugt</h2>
<p>Seife ist eines der Alltagsprodukte, die uns am allernächsten kommen – bis auf die Haut. Aber tut Seife diesem größten Organ, das wir besitzen, überhaupt gut? Die Hersteller von Flüssigseifen kennzeichnen ihre Produkte häufig mit Eigenschaften wie „hautpflegend“ oder „besonders cremig“. „Das klingt natürlich toll“, sagt Sophia Wagner. „Tatsächlich hat Seife aber die Aufgabe, unsere Haut zu reinigen. Seife pflegt nicht.“</p>
<p>Was wir als „pflegend“ empfinden, ist vielmehr der Umstand, dass die Haut sich nicht trocken anfühlt oder spannt. Denn wenn wir uns mit einem festem Stück Seife mild reinigen, dann wird die Haut quasi „in Ruhe gelassen“. Sie ist nicht so sehr gefordert und muss sich nicht selbst wieder in Balance bringen.</p>
<p>Ein weiteres Plus für feste Seife: Sie benötigt keine Konservierungsstoffe. Und sie kommt mit einer überschaubaren Liste von Inhaltsstoffen aus.</p>
<h2>Schonende Verarbeitung von wertvollen Ölen, Inhaltsstoffen und Vitaminen</h2>
<p>Ein zusätzlicher Vorteil ist das Kaltsiedeverfahren (cold process soap), mit dem Münchner-Waschkultur.de seine Seifen überwiegend herstellt: Pflanzen-Öle aus nachhaltiger Produktion und Natronlauge werden bei niedrigen Temperaturen zusammengeführt. Kräuter, Pflanzenauszüge, Mineralien und wertvolle, ätherische Öle kommen erst zum Ende des Siedeprozesses hinzu. „Das Öl und die anderen Zutaten werden so schonend wie möglich verseift, Inhalts- und Wirkstoffe bleiben weitgehend erhalten“, erklärt Sophia Wagner: „Das macht unsere Seifen zu etwas ganz Besonderem. Alle unsere Zutaten sind zertifiziert und stammen von geprüften Rohstoffhändlern mit bester Qualität.“</p>
<p>Und noch ein Vorteil von Naturseifen macht sich hautnah bemerkbar: „Wenn ich eine Naturseife benutze, benötige ich allgemein weniger Cremes und Lotionen“, sagt Sophia Wagner. „Das führt wiederum dazu, dass ich bei allen meinen Pflegeprodukten weniger Rohstoffe verbrauche.“ Win-Win für Hautfreunde und Naturschützer.</p>
<h2>Individuelle Erinnerungsspeicher gegen die Ästhetik der Massen</h2>
<p>Neben all diesen funktionalen Vorteilen überzeugen Naturseifen auch durch einen ästhetischen Aspekt – vor allem, wenn sie aus einer Seifenmanufaktur wie der <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a> stammen. Denn produziert wird nicht für den unpersönlichen Massengeschmack, sondern für den individuellen Menschen und seine Bedürfnisse.</p>
<p>„Ich kann am Spitzingsee wandern gehen und mir anschließend mit ein paar Spritzern Seewasser, Bergkräutern und einem schönen Öl eine Spitzingsee-Seife kreieren“, erzählt Sophia Wagner. „Dann habe ich meinen persönlichen Moment am See in Seifenform konserviert. Und jedes Mal, wenn ich mir die Hände wasche, kommt diese schöne Erinnerung wieder in mir hoch.“</p>
<p>Noch mehr in Seife gegossene Erinnerungsmomente von Sophia Wagner gibt’s selbstverständlich im Online-Shop von Münchner-Waschkultur.de unter: <a href="https://waschkultur.shop">https://waschkultur.shop</a></p>
<p><a href="https://waschkultur.shop" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übrigens: Auch Flüssigseifenliebhaber dürfen sich bei uns von den Vorteilen der Naturseife überzeugen lassen!</a></p></div>
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		<title>Innen hui &#038; außen auch! Warum wir auf umweltfreundliche Verpackung setzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 05:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[erfrischende Friesenseife]]></category>
		<category><![CDATA[handgefertigten Seifen]]></category>
		<category><![CDATA[handgemachten Seifen]]></category>
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		<category><![CDATA[schönes Stück Seife]]></category>
		<category><![CDATA[Seifenmanufaktur]]></category>
		<category><![CDATA[Seifensiederei]]></category>
		<category><![CDATA[Sophia Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[umweltfreundliche Verpackung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich auf Münchner-Waschkultur.de – Alchemista Bohème umschaut, dem wird schnell klar: Verpackung ist für uns kein lästiges Muss, sondern das Krönchen auf dem Seifenschaum. Designerin Sophia Wagner lässt sich immer wieder Neues und Überraschendes einfallen, um die handgemachten Seifen aus München auch ansprechend zu präsentieren. Denn: „Ich wünsche mir, dass schon das Auspacken einer schönen Seife ein Erlebnis ist.“ Neben dem ästhetischen Anspruch zählen für Münchner-Waschkultur.de in punkto Verpackung vor allem handfeste Umweltaspekte. Von der Kartonage über das Füllmaterial bis zum Paketband – wo immer es möglich und sinnvoll ist, braucht eine gute Seife eine nachhaltige Verpackung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://muenchner-waschkultur.de/innen-hui-aussen-auch-warum-wir-auf-umweltfreundliche-verpackung-setzen">Innen hui &#038; außen auch! Warum wir auf umweltfreundliche Verpackung setzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://muenchner-waschkultur.de">Münchner Waschkultur</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer auf die handgemachten Seifen von Münchner-Waschkultur.de setzt, erhält nicht nur duftende Waschstücke. Mit jedem Päckchen, das den <a href="https://waschkultur.shop" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Shop</a> verlässt, verschickt die zeitgenössische Seifensiederei auch ein Stück ihrer Philosophie – und die lautet: „Vom Einkauf der Rohstoffe über die Seifensiederei an sich bis hin zu Verpackung und Versand: Wir setzen immer das ein, was aus nachhaltigen Gesichtspunkten Sinn macht, schön aussieht und unseren Qualitätsstandards entspricht“, sagt Sophia Wagner.</p>
<h2>Sicher und schonend zum Kunden</h2>
<p>„Seife ist ein empfindliches Produkt. Ohne eine Verpackung wird sie feucht, bleicht aus, verliert ihre Form oder ihren Geruch“, so Sophia Wagner. „Wir möchten die haptischen, optischen und sensorischen Eindrücke einer Seife möglichst sicher und schonend zu unseren Kunden transportieren und diese Eigenschaften auch vor Ort für eine Weile halten.“ Deshalb sind die feinen Naturseifen in der Regel in Kartons oder in Cellophan verpackt. „Viele denken, es handle sich dabei um eine herkömmliche Plastikfolie aus fossilen Rohstoffen“, so Sophia Wagner. „Tatsächlich besteht Cellophan aus Zellulose.“</p>
<h2>Cellophan – durchsichtige Folie aus nachwachsenden Rohstoffen</h2>
<p>1908 erfand der Chemiker Jacques Edwin Brandenberger die biologisch-abbaubare, durchsichtige Verpackungsfolie. Später kam die Zellglassfolie unter dem Markennamen „Cellophan“ auf den Markt. Einer ihrer besonderen Vorteile: Wie Plastik ist Cellophan wasserdicht. Allerdings kann Wasserdampf oder Kondenswasser entweichen, was insbesondere in der Lebensmittelindustrie genutzt wird. So bleiben Kekse, Sandwiches und Ähnliches lange knusprig und frisch. Unbeschichtetes Cellophan lässt sich kompostieren.</p>
<p>„Ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden ist außerdem, dass Cellophan durchsichtig ist“, sagt Sophia Wagner. „Denn theoretisch könnten wir unsere Naturseifen natürlich auch in Papier einschlagen, ganz konsequent wäre altes Zeitungspapier. Allerdings erlaubt der Gesetzgeber solche Verpackungen nicht. Und: In Papier wären unsere handgefertigten Seifen gar nicht zu sehen.“ Der allererste Blick auf die kleinen Seifenkunststücke, der Moment, in dem wir eine schön verpackte Seife öffnen, uns selbst damit beschenken – all das gehört zum Einkaufserlebnis bei <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a> dazu und weckt die Vorfreude aufs Produkt.</p>
<h2>Robuste Schachteln für zarte Seifenstückchen</h2>
<p>Für besondere Anlässe – zum Beispiel Naturseifen zum Weiterverschenken – hat Münchner-Waschkultur.de wunderschön designte Schachteln aus Karton entwickelt. Die stabile Verpackung mit robuster Haptik bildet einen schönen Kontrast zu den zarten, hellen Seifenkreationen im Inneren und unterstreicht den Charakter der feinen Seifenstücke. Eingeschlagen sind die handgefertigten Seifen in Seidenpapier: „Das fühlt sich an wie ein wertiges Geschenk – ob wir uns jetzt selbst ein schönes Stück Seife gönnen, oder anderen eine Freude machen“, sagt Sophia Wagner. Gleichzeitig schützten die Schachteln empfindliche Kreationen – etwa die „Seifenpackerl“, feinste Seife zum Baden und Genießen.</p>
<p>„Unsere Kunden können auswählen, ob sie eine Seifenschachtel aus Karton benötigen oder lieber darauf verzichten“, sagt Sophia Wagner. „Das sollte man sich tatsächlich bewusst fragen: Denn natürlich kann ich die kleinen Seifenkisten nach dem Auspacken für etwas anderes weiterverwenden. Aber spätestens den fünften Karton würde ich persönlich wegwerfen, weil ich keine Sammlerin bin – und das wäre doch schade.“</p>
<h2>Kartons und umweltfreundliches Füllmaterial</h2>
<p>Für den Transport und Versand werden alle handgemachten Seifen in Kartons verpackt und sicher auf umweltfreundliches Füllmaterial gebettet: „Luftpolsterfolien oder Styropor wird es bei uns nicht geben“, sagt Sophia Wagner. Stattdessen sucht das Team von <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a> stets nach nachhaltigen und nachwachsenden Verpackungslösungen, wie Seegras, die im Idealfall genau zum Produkt passen.</p>
<h2>Seegras oder Heu – feine Seifen, gut gebettet</h2>
<p>„Für eine erfrischende Friesenseife ist zum Beispiel ein Bett aus Seegras denkbar“, erzählt Sophia Wagner. „Das Seegras wird an der Küste eingesammelt, um die Strände sauber zu halten. Das ist zwar notwendig, aber auch sehr aufwendig für die Gemeinden. Anschließend wird das Gras gewaschen und von Salz befreit. Wer Seegras als Füllmaterial nutzt, unterstützt gleichzeitig auch den Küstenschutz.“ Seifenkreationen mit Bezug zu Bayern und dem bayerischen Oberland werden hingegen liebevoll auf Heu gebettet. So hat auch die Verpackung eine regionale Verortung. Und unterstreicht die Geschichte, die jedes einzelne Waschstück von Münchner-Waschkultur.de erzählt.</p>
<p>Auch die feinen Details von Versand &amp; Verpackung hat die <a href="https://muenchner-waschkultur.de/seifenmanufaktur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seifenmanufaktur</a> im Blick: „Bei uns besteht sogar das Paketband aus Papier.“ Häufig sind dekorative Kordeln und Stoffe im Einsatz – sowie Bänder aus Naturstoffen wie Binsen, Seegras, Hanf, Leinen oder Baumwolle. Aber: „Wir sind keine Dogmatiker“, sagt Sophia Wagner. „Wichtig ist mir der kreative Einsatz von bereits vorhandenen Dingen. Ich möchte, dass wir ganz alltägliche Verpackungszutaten aus Haushalt und Garten verwenden.“</p>
<h2>Auspacken wird zum Erlebnis</h2>
<p>Eine Philosophie, die die Designerin auch in ihren <a href="https://seifen-tutorials.de/?utm_source=mwk&amp;utm_medium=beitrag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seifenkursen</a> vermittelt: Da werden aus Stoffresten winzige Wimpelketten für eine meeresblaue Seife gefertigt. So dass der Betrachter den Eindruck bekommt, die liebevoll beflaggte Kreation steche gleich in See. Oder eine Reismilchseife wird thematisch passend auf Reiskörner gebettet und mit Bambusblättern als Hingucker verziert. Zur Rosenseife dürfen natürlich ein paar duftende Rosenblätter aus dem Manufaktur-Garten nicht fehlen. Gleich beim Auspacken fallen sie dem Empfänger in die Hände.</p>
<p>„Ob in meinen Kursen oder hier im Shop: Am Ende steht für mich immer die Frage: Kann ich etwas wiederverwenden, um effektvoll, aber ohne viel Müll zu verpacken?“, sagt Sophia Wagner.</p>
<p>Wer Lust auf eine liebevoll verpackte Seifensendung hat, wird selbstverständlich im Shop von Münchner-Waschkultur.de fündig: <a href="https://waschkultur.shop" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://waschkultur.shop</a></p>
<p>Wir wünschen schon jetzt viele Ahhhs &amp; Hmmms beim Auspacken – und viel Freude beim Einseifen und Aufschäumen!</p></div>
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		<title>Vom Luxusgut zum täglichen Schönheitsritual: Über das Seifenhandwerk damals und heute.</title>
		<link>https://muenchner-waschkultur.de/vom-luxusgut-zum-taeglichen-schoenheitsritual-ueber-das-seifenhandwerk-damals-und-heute?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-luxusgut-zum-taeglichen-schoenheitsritual-ueber-das-seifenhandwerk-damals-und-heute</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 16:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[handgemachten Seifen]]></category>
		<category><![CDATA[Heißverseifung]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltsiedeverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Waschkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reinheitsgebot für Seife]]></category>
		<category><![CDATA[Römische Badekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Seife]]></category>
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		<category><![CDATA[Seifenstück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste überlieferte Seifenrezept stand auf einer Tontafel: Rund 2.500 Jahre vor Christus verewigten die Sumerer im heutigen Irak eine alkalische Mixtur aus Ölen und Pflanzenasche. Und schufen damit eine frühe Form unserer heutigen Seife. Bis zu den sinnlich gestalteten Naturseifen von Münchner-Waschkultur.de – Alchemista Bohème war es noch ein langer Weg. Über das Seifenhandwerk damals und heute – eine kleine große Liebesgeschichte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://muenchner-waschkultur.de/vom-luxusgut-zum-taeglichen-schoenheitsritual-ueber-das-seifenhandwerk-damals-und-heute">Vom Luxusgut zum täglichen Schönheitsritual: Über das Seifenhandwerk damals und heute.</a> erschien zuerst auf <a href="https://muenchner-waschkultur.de">Münchner Waschkultur</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kurios ist, dass unsere heutige Seife nicht als Hygieneartikel, sondern als Heilmittel startete. Denn die ersten Seifenanwender vor 4.500 Jahren – Sumerer, Ägypter, Griechen und Germanen – übersahen zunächst die reinigende Wirkung der Seife und nutzen sie vor allem, um Wunden zu behandeln. Dabei war das Prinzip schon damals das gleiche: Die Seife entfernte den Schmutz von der Haut der Menschen und verhinderte so, dass sich Bakterien in Schmutz, Schweiß und Talg vermehren konnten.</p>
<h2>Römische Badekultur macht Seife bekannt</h2>
<p>Die Badekultur der Römer verhalf der Seife im 2. Jahrhundert nach Christus zu einem kleinen Boom: Die Mischung aus Pottasche und Ölen wurden nun gezielt zur Körperreinigung eingesetzt.</p>
<p>Einen weiteren Meilenstein der Seifenkultur schufen arabische Stämme im 7. Jahrhundert: Sie ersetzten die Pottasche durch alkalische Salze. Zusammen mit gebranntem Kalk und Ölen erhitzten sie die Salze so lange in einer Ätzlauge, bis das meiste Wasser verkocht war. Ergebnis: Die ölige Masse wurde fest und ließ sich portionsweise verwenden. Die erste Seife „am Stück“ entstand.</p>
<h2>Arabische Seifenkultur erobert Europa</h2>
<p>Später brachten arabische Stämme mit ihren Eroberungszügen die Seifenkultur ins heutige Europa. Im Mittelalter entwickelten sich Spanien, Italien und Frankreich zu den Zentren der Seifensiederzunft. Aber auch in Prag, Augsburg und Wien entstanden bedeutende Seifensiedereien.</p>
<p>Doch längst nicht alle Menschen hatten Zugang zu den duftenden Waschstücken: „Parfümierte Seifen galten als Luxusartikel, den sich hauptsächlich der reiche Adel leisten konnte“, verrät Sophia Wagner, Designerin und kreativer Kopf hinter den handgemachten Seifen von <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de.</a> „Erst als die Badekultur aufkam und sich öffentliche Badehäuser verbreiteten, nutzten auch Bürgertum und einfache Leute die feinen Seifenstücke.“</p>
<h2>Nach Pestepidemien: Die „Trockenwäsche“ ersetzt Wasser und Seife</h2>
<p>Das änderte sich schlagartig, als im 14. Jahrhundert die Pest und andere Krankheiten wüteten. Die verzweifelten Menschen vermuteten, die Erreger verbreiteten sich übers Wasser. Die Körperhygiene mit Wasser und Seife geriet nach und nach aus der Mode. „Trockenwäsche“ lag über weite Teile des 16. und 17. Jahrhunderts im Trend.</p>
<p>Dabei „reinigten“ sich die Menschen lediglich mit Tüchern. In Adelskreisen trug man außerdem reichlich Parfüm und Puder auf. In der Folge konnten sich nicht nur Krankheiten, sondern auch Läuse, Flöhe und anderes Ungeziefer ungehindert ausbreiten. Wer wissen will, woher die Redensart „Ich kann dich nicht riechen“ stammt – in dieser Zeit findet sich reichlich Erklärstoff.</p>
<h2>72 Prozent Öl – Reinheitsgebot für Seife in Frankreich</h2>
<p>Ein früher Seifenfan war König Ludwig XIV. – wegen seines ausschweifenden Lebensstils auch als „Sonnenkönig“ bekannt. Auf dem Hof im französischen Versailles scharte Ludwig XIV. die besten Seifensieder um sich. Seine Liebe zu den sinnlichen Waschstückchen ging sogar so weit, dass er Ende des 17. Jahrhunderts ein eignes Reinheitsgebot für Seife erließ: Mindestens 72 Prozent reines Öl musste eine hochwertige Seife dem Erlass zufolge enthalten.</p>
<p>„Früher sind die Seifenrechte vom König verliehen worden“, erzählt Sophia Wagner von <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a>. „Das war sehr exklusiv. Vergleichbar mit den Brennrechten, die hat auch nicht jeder bekommen.“</p>
<h2>Neues Hygieneverständnis: Seife wird zum Massenprodukt</h2>
<p>Und noch ein Franzose machte sich um das Thema Seife verdient: Mit Nicolas Leblanc wurden die duftenden Hautschmeichler vom Luxus für Einzelne zum Alltagsprodukt für die Massen. Denn der Chemiker erfand ein Verfahren, mit dem sich die Seifenzutat Soda (Natriumsalz) künstlich und in größeren Mengen herstellen lässt.</p>
<p>Endgültig Einzug in unsere tägliche Pflegeroutine hielt die Seife im 19. Jahrhundert. Die Menschen entwickelten ein umfassendes Hygieneverständnis. Sie begannen, sich und ihre Kleidung regelmäßig mit Seife zu waschen. „Heute sind Seifen ein fester Teil unseres Alltags“, weiß Sophia Wagner. „Wir Menschen waschen uns schätzungsweise 10-15 Mal an Tag die Hände.“</p>
<h2>Seife auf unserer Haut – Inhaltsstoffe</h2>
<p>Doch was genau darf uns täglich berühren? Was ist es, was wir so nah an unsere Haut ranlassen? Seife besteht aus verschiedenen Alkalisalzen der Fettsäuren. Diese entstehen, wenn man Öle und Fette mit Natronlauge zerlegt („verseift“). Münchner-Waschkultur.de nutzt unter anderem hochwertige Rohstoffe wie Kokosfett, Olivenöl, Lorbeeröl oder Arganöl. Zum Händewaschen und für die Körperhygiene ergänzen pflegende Zusätze, Parfüms, ätherische Öle und Farbpigmente die Seifen.</p>
<p>„Für uns ist das etwas ganz Kostbares, dass wir eine solche Kundennähe haben dürfen“, sagt Sophia Wagner. „Unsere Kunden tragen uns auf der Haut: Gibt es eine schönere Art, einen Menschen zu berühren? Und mit „berühren“ meine ich: im Wortsinn, aber auch emotional.“</p>
<h2>Kaltesiedeverfahren: Gut Ding will Weile haben</h2>
<p>Grundsätzlich wird Seife in zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt: Die herkömmliche Variante ist die Heißverseifung (oven heated process). <a href="https://muenchner-waschkultur.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a> setzt überwiegend auf das sogenannte Kaltsiedeverfahren (cold process soap).</p>
<p>Dazu vermischen die Seifenexperten Fette, Kräuter, ätherische Öle und andere feine Zutaten mit Natronlauge bei einer Temperatur von zirka 38 Grad auf dem Herd. Die Seife wird dazu gesiedet, aber nicht höher erhitzt. Die Besonderheit des Kaltsiedens: Durch die schonende Verarbeitung bleibt das natürliche Glyzerin erhalten. Die Textur der fertigen Seife ist eher glatt und homogen. Anders bei der Heißverseifung, die wesentlich schneller abläuft: Sie schafft Seifenstücke mit einer rustikalen, wilden Optik.</p>
<h2>4 bis 6 Wochen Reifezeit</h2>
<p>Beim Kaltsieden entsteht der sognannte Seifenleim, auch Rohseife genannt. Dieser wird in Form gegossen – wahlweise in eine große Kastenform oder in einzelne Silikonförmchen – und muss dann mindestens 24 Stunden an einem kühlen, ruhigen und sicheren Ort ruhen. Im Anschluss kann die Seife, je nach Konsistenz, geschnitten werden und darf danach für 4-6 Wochen reifen. Woche für Woche wird das Seifenstück milder und gewinnt an Qualität – bevor es schließlich heißt: „In die Seifenschale, fertig, Schaum!“</p>
<h2>Heißverseifung – schneller, aber wesentlich energieintensiver</h2>
<p>Wesentlich schneller, dafür aber umso energieintensiver verläuft die sogenannte Heißverseifung bei um die 90 Grad Celsius. Dazu werden Fette, Kräuter, Öle und andere feine Zutaten zunächst unter Rühren mit Lauge erhitzt. Dabei wird der Seifenleim nach und nach glasig und kann nach etwa einer Stunde in eine Form gegossen werden. Nach einer Ruhe- bzw. Trocknungszeit von einer Woche ist die Seife gebrauchsfertig und kann zugeschnitten werden.</p>
<h2>Ein Seifenkunststück für jede Stimmung</h2>
<p>„Ob rustikal oder glatt, farbig oder dezent, intensiv duftend oder ganz zart: Jedes Seifenstück hat seinen ganz eigenen Charakter, den wir in Handarbeit herausarbeiten dürfen. Für mich ist Seife deshalb ein sensationelles Medium, um Stimmungen einzufangen“, sagt Sophia Wagner. Ihre Philosophie: „Mit dem Team von <a href="https://muenchner-waschkultur.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner-Waschkultur.de</a> stehen wir in der Tradition klassischer Seifensieder und schreiben die Geschichte dieses wunderbaren Handwerks fort.“</p>
<p><strong>PS: Im Online-Shop von Münchner-Waschkultur.de findet jeder Seifenliebhaber das passende Waschstück: <a href="https://waschkultur.shop" target="_blank" rel="noopener noreferrer">»HIER KLICKEN«</a></strong></p>
<p>Wir freuen uns über euren Besuch und wünschen viel Spaß beim Stöbern!</p></div>
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